Konditionen

In Deutschland ist die Systemische Therapie als wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren eingestuft; derzeit allerdings, trotz vielfach nachgewiesener Wirksamkeit,  nicht als so genanntes Richtlinienverfahren. Eine Kostenübernahme ist daher nur durch private Kassen oder Zusatzversicherungen möglich.
Ich habe eine Zulassung als Heilpraktikerin für Psychotherapie. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Psychotherapie gemäß dem Heilpraktikergesetz nicht.

Jedoch werden die Therapiekosten für Einzelsitzungen von privaten Krankenversicherungen, die psychotherapeutische Heilpraktiker-Leistungen beinhalten, ganz oder teilweise übernommen. Das gleiche gilt für Zusatzversicherungen zur gesetzlichen Krankenversicherung. Sollten Sie privat versichert sein oder Heilpraktikerleistungen eingeschlossen haben, ist eine Kostenübernahme der Psychotherapie bei einer entsprechenden Diagnosestellung möglich. Die Anzahl der Sitzungen sowie der maximale Betrag hängen von Ihrem individuellen Vertrag mit der Krankenkasse ab. Bitte informieren Sie sich, ob Ihre Versicherung Heilpraktikerkosten für Psychotherapie übernimmt und klären Sie eine eventuelle Kostenübernahme im Vorfeld mit Ihrer Krankenversicherung.

Falls Sie bei mehreren niedergelassenen Therapeuten, die über eine Kassenzulassung verfügen, Ablehnung erfahren oder längere Wartezeiten haben, es aber für Sie zum jetzigen Zeitpunkt wichtig ist eine psychotherapeutische Behandlung zu beginnen, können Sie versuchen, über das Kostenerstattungsverfahren nach SGB V §13 Abs.3 eine Kostenübernahme der Therapie bei mir zu erreichen.

Wenn Sie gesetzlich ohne Zusatzversicherung versichert sind, müssen Sie die Kosten für eine Therapie selbst tragen. Die Kosten für Familientherapie und Beratung werden in Deutschland nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen.

Vorteile als Selbstzahler

Als Selbstzahler einer Psychotherapie genießen Sie den Vorteil der maximalen Diskretion, denn in diesem Fall entfällt die Beantragung der Kostenerstattung und somit eine Befunderstellung für die Krankenkasse. Für die Kostenübernahme einer Psychotherapie fordern alle gesetzlichen und viele private Krankenkassen einen psychologischen Befund mit Angabe einer psychischen Störung bzw. Diagnose.

Je nach geplantem Berufs- oder Beschäftigungsverhältnis (z.B. Anwartschaft auf Verbeamtung, geplanter Wechsel in eine private Krankenkasse oder Zusatzversicherung, Abschluss einer Versicherung) kann das unter Umständen von Bedeutung sein und eine Selbstzahlung erwägenswert machen, da oft Angaben zu Behandlungen der letzten fünf Jahre angefordert werden.

Des Weiteren ergibt sich durch die Unabhängigkeit von den Krankenkassen ein individueller Gestaltungsspielraum die Anzahl und Dauer der Sitzungen betreffend. Sie sind dadurch in allen Punkten an Ihrem Prozess beteiligt.

Ein weiterer Vorteil besteht in der deutlich kürzeren Wartezeit für Terminvergaben. Ich bin stets bemüht, Ihnen einen sehr baldigen Termin zum Erstgespräch anzubieten, ohne dass Ihnen lange Wartezeiten entstehen.

Sprechen Sie mich gerne an!

Sitzungsdauer und Häufigkeit

Das kostenfreie Erstgespräch und die Therapiesitzungen dauern in der Regel 50 Minuten, eine Paar- oder Familienberatung 90 Minuten. Im Erstgespräch gebe ich Ihnen gerne eine Einschätzung über die mögliche Dauer des Therapie- bzw. Beratungsprozesses und die Häufigkeit der Sitzungen.

Honorar und Ausfallregelung

Einzeltherapie

  • 50 Minuten: 65 Euro

Familien- und Paartherapie

  • 60 Minuten: 90 Euro
  • 90 Minuten: 130 Euro

Pflichten nach dem Heilpraktikergesetz

Schweigepflicht

Beratende und therapeutische Prozesse benötigen einen geschützten Raum als wichtige Grundlage für das Vertrauensverhältnis. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie bin ich an die Schweigepflicht gebunden. Alles, was bei mir in der Praxis besprochen wird, bleibt auch in dieser.

Sorgfaltspflicht

Im Rahmen einer Behandlung setze ich alle meine Kenntnisse und Möglichkeiten unter der Beachtung der eigenen Grenzen ein.

Dokumentationspflicht

Die Dokumentationspflicht ergibt sich aus der Berufsordnung für Heilpraktiker (BOH) und bedeutet, dass ich über die Klienten eine lückenlose Karteikarte führe. Als Klient/in haben Sie ein Einsichtsrecht dieser Akte.

Aufklärungspflicht

Vor jeder therapeutischen Behandlung kläre ich über die Erkrankung und die Art der Behandlung auf.

Ich besuche regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen und Supervision, um auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und der Beratungsmöglichkeiten zu sein und zu bleiben.